Was so los ist

Uiuiui, ist bei uns viel los in letzter Zeit! Daher komme ich gar nicht dazu den Blog zu pflegen. Aber, ehrlich gesagt, so gestresst ich momentan auch bin: Außer Arbeit und Haushalt passiert wiederum nicht so viel, daher gibt es auch nicht viel zu berichten.

Wir werden in einigen Wochen in eine größere Wohnung umziehen, denn es wird endgültig Zeit, dass der Wurm ein eigenes Zimmer bekommt. Bzw. es wird Zeit, dass die Eltern ein eigenes Zimmer bekommen 😀 Viel zu tun also mit dem Umzug, dazu kommen diverse Feiern und Hochzeiten, dann die Planung unsererer eigenen Hochzeit nächstes Jahr…aber das nur im Hinterkopf.

Die Hauptsache bei all dem Trouble ist natürlich, dass es dem Kleinen gut geht! Und es geht ihm sehr gut. Die Betreuung durch die Oma klappt wunderbar. Wir haben den Luxus, dass meine Schwiegermutter jeden Morgen zu uns kommt und den Kleinen mitnimmt, d.h. wir können uns in Ruhe fertig machen. Und der kleine Mann wird den halben Tag bestens unterhalten, bis ich ihn gegen 14Uhr abhole. Mittwochs habe ich meinen freien Tag und entgegen meiner Vermutungen, ist es total gut mitten in der Woche frei zu haben! Man hat Zeit mal durchzuatmen. Und wenn die Nächte davor schlecht waren, so hat man diesen Tag, um sich wenigstens ein bisschen auszuruhen. Und sich auf die kommenden 2 Arbeitstage vorzubereiten.

Nichtsdestotrotz muss ich zugeben: Es ist doch sehr anstrengend, Kind und Arbeit unter einen Hut zu kriegen. Es ist so, dass man das Gefühl hat IMMER irgendwohin zu hetzen. Zuerst morgens beim fertig machen. Dann auf die Arbeit. Dann auf der Arbeit mit den Sachen, die man zu tun hat. Denn man weiß, dass man das Kind pünktlich abholen muss. Man freut sich total auf das Kind, aber kaum hält man ihn im Arm, fühlt man die tatsächliche Erschöpfung und das beklemmende Gefühl: Ohje. Jetzt noch so viele Stunden alleine bzw. ohne Mann. Und ich würde gerne einfach nur 20 Minuten irgendwo sitzen. Alleine. Still. Nachdenken. Kaffee trinken. Nicht hetzen. Leider ist das momentan wirklich nicht drin, denn der kleine Löwe hat angefangen sich überall hochzuziehen. Und dann natürlich zu fallen. Und im Bett will er nicht bleiben. Also heißt es: immer ein Auge auf ihn halten, ihn bei seinen Versuchen, die Welt zu erkunden unterstützen und am besten jeden Fall verhindern. Das geht natürlich kaum. Aber man gibt sein Bestes. Und dann, abends, wenn Ruhe in der Wohung einkehrt heißt es: Den nächsten Tag vorbereiten. Was zieht er morgen an? Was ziehe ich morgen an? Ist heißes Wasser in der Thermoskanne für seine erste Mahlzeit am nächsten Tag? Und dann schnell, schnell ins Bett, damit man auf seine 6-7 Stunden Schlaf kommt. Und wenn die an einem Stück sind, ist es schon ein großes Glück! Tja, ich muss wirklich zugeben, momentan sind wir relativ am Limit.

Ich erhoffe mir ein bisschen mehr Ruhe, wenn es Richtung Weihnachten geht und wir uns ein bisschen in der neuen Wohnung eingerichtet und uns daran gewöhnt haben. Und ein bisschen mehr „Erwachsenenzeit.“ Die ist momentan nämlich wirklich ausgeschlossen. :-/

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