Nach langer Zeit mal wieder…

…einen Text verfassen. Wurde aber auch höchste Zeit. Ich habe in den letzten Tagen viel daran gedacht, einen Beitrag zu schreiben, aber ehrlich gesagt, wusste ich nicht so recht, was ich berichten sollte. Warum? Ich vermute, mich haben einfach nicht so viele „Baby-Themen“ in den letzten Wochen beschäftigt! Was ich irgendwie als ein gutes Zeichen erachte. Ich war in den letzten Wochen scheinbar völlig im Reinen mit mir, meinem Leben, meiner Familie, meinem Mama-Dasein. Man könnte sage, ich bin nun völlig im Mama-Dasein angekommen und der Alltag läuft super.

Tja, was soll man auch schreiben über das beste Baby der Welt: Er macht uns das Leben leicht und erfreut uns von Tag zu Tag immer mehr mit seinen Fortschritten. Vor ca. einer Woche kamen gleich zwei (!) erste Zähnchen. Nun wird fleißig an meiner Schulter genagt. 😀 Schlaf ist auch immer noch eine feine Sache, zehn-elf Stunden Schlafen am Stück ist unsere Realität (Wo ist das Holz, wo ich draufklopfen kann? ;)). Gegessen wird alles, was Mama kocht oder kauft. Jeder wird angelacht. Auch wenn der Kleine Mann bei fremden Personen am Anfang noch etwas vorsichtig ist und zunächst relativ verunsichert den Blickkontakt mit mir sucht – „richtiges“ Fremdeln würde ich es noch nicht nennen. Er scheint kurz davor zu sein loszukrabbeln und selbständig zu sitzen. Zumindest macht er den Eindruck als würde er am liebsten die Grenzen seines Körpers sprengen und ist manchmal total genervt, wenn er einen bestimmten Gegenstand nicht erreichen kann.

So viel zum Thema Sohnemann. Ein weiterer Grund, warum es in den letzten Wochen eher ruhig hier auf dem Blog war, ist vermutlich auch die Tatsache, dass noch ein weiteres schönes Thema grade im  meinem Kopf umherschwirrt: unsere Hochzeitsfeier nächstes Jahr! Wir haben uns endlich dazu durchgerungen, eine größere, „richtige“ Feier zu organisieren. Letztes Jahr ging alles so schnell mit der Schwangerschaft und der darauffolgenden standesamtlichen Trauung und wir hatten ja auch damals schon gesagt, dass wir die Hochzeit noch in einem größeren Rahmen feiern wollten. Aber klar war auch, dass es mit Baby eine ganz schöne Herausforderung werden könnte. Und nichts schien mir in den ersten drei Monaten nach der Geburt absurder, als eine Hochzeit zu organisieren. Aber nun dachten wir uns: Warum nicht? Wenn man den nötigen Abstand nimmt vom Perfektionismus und dem ganzen kapitalistischen Hochzeitsmarketingwahn, kann man durchaus mit (verhältnismäßig) wenig Aufwand eine schöne Feier auf die Beine stellen. Und das haben wir nun vor! Eine nicht unbedeutende Rolle hat die Location gespielt, die wir mehr oder weniger per Zufall entdeckt haben. Und sobald die Location feststeht, ist ja bekanntermaßen schon ein wichtiger Schritt in Richtung Hochzeit getan. 🙂 Ich finde es schon ziemlich cool, dass wir das in Angriff genommen haben, mit einem (damals) sechs Monate alten Zwerg.

In den nächsten Monaten werden mich dementsprechend ein paar ganz andere Dinge beschäftigen. Denn neben der Hochzeitsplanung wird wohl gegen Ende des Jahres noch ein Umzug anstehen und in unglaubich kurzen vier Wochen gehe ich auch wieder arbeiten. Wie ich DAS alles unter einen Hut kriegen will, ist mir noch ein Rätsel. Und ich hoffe wirklich sehr, dass ich zumindest ab und zu noch die Zeit und Kraft haben werde, hier den einen oder anderen Gedanken festzuhalten. Ich gebe mir jedenfalls Mühe. 🙂

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