Das Leben mit dem „Fünf-Monats-Baby“

Seit dem 24.05.2016 ist es wieder so weit: Das süßeste Baby der Wet ist einen Monat älter geworden und ist jetzt fünf Monate alt. Wieder einmal habe ich das Gefühl, dass zwischen dem vierten und dem fünften Monat eine ganze Menge passiert ist und der Zwerg einiges dazugelernt hat. Vor allem der Urlaub scheint ihm gutgetan und einen richtigen Wachstumsschub gefördert zu haben. Unser Schatz greift jetzt viel, viel mehr und gezielter. Im Prinzip ist fast nichts mehr vor ihm sicher, vor allem nicht die Sachen, die auf dem Tisch stehen bzw. die Sachen, die er uns essen sieht. 🙂 Er dreht sich sehr gut vom Rücken auf dem Bauch und mittlerweile auch wieder zurück. Er hat seine süßen Füßchen entdeckt, schafft es aber noch nicht, sie in den Mund zu nehmen. Ein weiterer, sehr wichtiger Meilenstein: Langsam fängt er an bewusst auf fremde Menschen, Sachen und Umgebungen zu reagieren. Er ist ja von Natur aus ein Sonnenschein und lacht wirklich jeden an. Als wir aber aus dem Urlaub zurückgekehrt sind und meine Eltern besucht haben (er hatte sie zu dem Zeitunkt drei Wochen nicht gesehen gehabt), füllten sich beim Betreten des Hauses und dem Entdecken von drei (!) scheinbar neuen Menschen, die Augen mit Tränen, die Unterlippe fing an zu zittern und er suchte hilfesuchend meinen Blick. Als ich ihm dann aufmunternd die Hand auf den Kopf legte und ihn anlächelte und sagte, dass alles gut sei und die Eltern hier sind, ließ sich das Weinen gerade noch so vermeiden. Nichtsdestotrotz wollte er dem ganzen Trubel um him entfleihen und schaute weg, wollte sich verstecken. Es war so unglaublich süß und gleichzeitig herzzereißend!

Und so würde ich auch das momentane Mutter-Gefühl beschreiben, das in mir herrscht: Ich schwanke zwischen „Oh mein Gott, ich muss dieses Baby aufessen, so süß wie es ist.“ und „Oh mein Gott, mein Herz zerbricht, wenn ich merke, dass er teilweise so hilflos ist in manchen Situationen und so dermaßen seine Eltern braucht.“ Also nach wie vor sehr schöne und berührende Gefühle. Diese Tönchen, die er vor sich gibt! Diese Blicke! Dieses Strahlen, wenn er mich entdeckt. Wundervoll!

Ab September werde ich wieder arbeiten gehen, zunächst in Teilzeit. Mir bleiben noch drei Monate, die ich so intensiv wie möglich mit meinem Wurm gestalten möchte. Es scheint, als sei jeder Monat ein kleines Highlight.

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