Die Qual der Wahl

Als werdende Mutter – oder auch werdendes Elternpaar – wird man einem immensen Druck der Marketingabteilungen der  Babywarenhersteller ausgesetzt: Es wird versucht einem klarzumachen, dass wenn man nicht die automatische Babywippe mit einem Extrasicherheitsgurt inklusive einer Musikanlage und Fütterungssystem erwirbt, man definitiv das gesunde Heranwachsen seines Kindes – entschuldigung – verkackt hat. Was für ein Schwachsinn! Wie sind wir denn größtenteils unbeschadet großgeworden?! Bestimmt nicht durch innovative Features, sondern durch Aufmerksamkeit und Nähe uneserer Eltern. Dies ist auch eigentlich unsere Devise im Hinblick auf die Kindererziehung und die Vorbereitung auf das Baby, dennoch muss ich zugeben, dass es mir sehr oft schwerfällt, mich dem allgemeinen Kommerz-Baby-Wahn zu entziehen. Aber ich gebe mir größte Mühe! Es ist vor der Geburt sowieso schwer vorauszusagen, welche Utensilien sich später als sinnvoll und welche sich als unnötig herausstellen.

Wovon ich aber jetzt schon berichten kann ist, welche Gegenstände und Tipps mir besonders durch die Schwangerschaft geholfen haben. Hier meine kleine persönliche Hit-Liste:

  1. Beste Idee, auf die man nicht unmittelbar von alleine kommt: Wenn der Bauch anfängt zu wachsen, nicht sofort Umstandsmode erwerben: Nimm einen Haargummi, friemel ihn durch das Knopfloch der Hose durch und  befestige die kleine Schlaufe am Hosenknopf. Mit diesem Trick kannst du deine Klamotten bestimmt 3 Monate länger tragen!
  2. Sei grundsätzlich nicht zu voreilig mit kaufen von Umstandsmode, vor allem, was die Oberteile angeht: Die etwas weiteren Blusen und Oberteile, die ich besitze, kann ich nach wie vor anziehen (und ich stehe gerade 4 Wochen vor der Geburt!) Auch die „ganz normalen“ Baumwolltops in deiner üblichen Größe lassen sich bestens über die Babykugel spannen. 🙂
  3. Ein traumhafter Gegenstand, den ich nicht mehr missen möchte, ist hingegen mein Stillkissen. Ein Stillkissen verwendet man später, wie der Name es schon sagt, als Stillunterstützung für das Baby, während der Schwangerschaft ist es aber superbequem, damit zu schlafen. Es funktioniert analog zum Seitenschläferkissen, nur hat es eine noch bessere Form. Ich finde, da lohnt es sich auch, ein richtig gutes Modell zu haben (z.B. von Theraline).
  4. Was ich auch als sehr sinnvoll und bequem erachtet habe, waren Sport-BHs: Auf gar keinen Fall musst du dir in irgendwelchen Schwangeren-Abteilungen überteuerte Schwangeren-BHs kaufen, ein normaler Sport-BH bzw. irgendein BH ohne Bügel tut es auch! Hauptsache, er drückt beim Sitzen nicht auf den Bauch, darum geht es eigentlich nur. 🙂

Außer diesen Sachen fällt mir eigentlich kaum etwas ein, was ich während der Schwangerschaft gebraucht habe. Klar, ich habe mir irgendwann 2-3 Hosen und eine Umstandsleggings angelegt (eine „normale“ Leggings drückt irgendwann unangenehem), aber mehr auch nicht. Und so kommt man gut durch die 9 Monate, von denen du tatsächlich – ich konnte es am Anfang nicht gauben – erst die letzten 3 so richtig „schwanger“ bist.

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